Angst und Depression - ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine

Fassungslos und erstarrt verfolgen die Menschen die unglaublichen Szenarien, die sich derzeit in derUkraine abspielen.

Krieg in Europa - wer hätte sich das nach Beendigung des "Kalten Krieges" jemals vorstellen können.

Das Unfassbare ist eingetreten.

Panzer, Bomben, Soldaten, Flüchtlinge und das Leid der Menschen in der Ukraine sehen wir seit Wochen täglich in allen Medien. Zerbombte Häuser, zerstörte Städte, verletzte und getötete Zivilisten und Soldaten. Viele Menschen haben Angst davor, dass sich der Krieg ausweitet und sehen ihre eigene Sicherheit als bedroht an.

Angst zu verspüren ist besonders in Krisensituationen zunächst einmal "normal", ebenso wie das Gefühl der Hilflosigkeit.

Ganz besonders schwer haben es Menschen, die bereits in ihrem früheren Leben traumatisiert wurden oder Menschen, die unter Depressionen leiden. Für alle Menschen gilt, dass durch den aktuellen grausamen Krieg in der Ukraine psychische Erkrankungen, insbesondere Angststörungen und Depressionen ausgelöst oder vertieft werden können.

Deshalb ist es wichtig, die Symptome zu erkennen.

Depressionen zeigen sich durch eine gedrückte Stimmung, Hoffnungslosigkeit, Freudlosigkeit, Verminderung des Antriebs und erhöhte Ermüdbarkeit. weitere Symptome können Schlafstörungen, verminderter Appetit und verringerte Konzentration sein.

Angst äußert sich insbesondere durch eine körperliche Symptomatik. Symptome wie plötzliches Herzklopfen, Brustschmerzen, Erstickungsgefühle, Schwindel, Schwitzen und Magenbeschwerden sind häufig vorhanden. Die Angst kann auch durch depressive Symptome begleitet werden.

Typisch für die Angst ist auch die ständige Sorge über ein zukünftiges Unglück, Nervosität und Konzentrationsschwierigkeiten. Körperliche Unruhe, Spannungskopfschmerz, Zittern und die Unfähigkeit zu entspannen können ebenfalls begleitendeSymptome sein.


Niemand muss sich wegen seiner Ängste und Depressionen schämen.

JederMensch kann plötzlich eine Angststörungen oder Depression entwickeln.

Davon sind Schulkinder und Jugendliche genauso betroffen, wie Frauen und Männer in jeder Alters- und Berufsgruppe.

Es ist gut zu wissen, dass es einige Strategien gibt, um Ängste zu mindern. Sollten Sie, ein Mitglied ihrer Familie (auch Kinder) oder Personen ihres Freundeskreises betroffen sein dann nehmen Sie die Symptome ernst.


Folgende Maßnahmen können für Linderung sorgen:


- Die Nähe anderer Menschen ist in diesen Situationen sehr wichtig. Das Motto lautet: " Raus aus der Isolation". Machen Sie sich klar, dass ihr eigenes Leben nicht aktut gefährdet ist und man wie gewohnt weiterleben kann.


- Das Leid anderer Menschen ist grausam und sehr erschreckend, aber kein Grund dafür, keine Freude mehr im eigenen Leben zuzulassen. Man darf fröhlich und glücklich sein, ohne sich dafür entschuldigen zu müssen.


- Teilen Sie Ihre Sorgen mit anderen Menschen. Manchmal ist es hilfreich festzustellen, dass andere Menschen auch ähnliche Befürchtungen, Ängste undSorgen haben. Das reduziert die Schwere der eigenen Sorgen.


- Sich zu informieren ist gut und wichtig- aber nicht den ganzen Tag in einer "Dauerschleife". Versuchen Sie eine gewisse Distanz aufzubauen, um die Angst richtig einzuordnen.


- Fragen Sie sich auch, ob es für Sie persönlich eine konkrete Bedrohung gibt.


- Treiben Sie auch regelmäßig Sport.Dadurch wird das Stresshormon Cortisol im Körper abgebaut. Ein Spaziergang von 30 Minuten ist schon sehr hilfreich.


- PMR (Progressive Muskelentspannung) hat sich als bewährte Entspannungsmethode etabliert.


Halten die Symptome der Angst und Depressionen länger als 2 Wochen an, dann suchen Sie sich professionelle Hilfe.

Sollten Sie körperliche Symptome haben, insbesondere Zittern, Schwitzen, Herzrasen,Übelkeit dann suchen Sie zur Abklärung der Ursachen grundsätzlich Ihren Hausarzt auf. Stellen Sie sicher, dass keine körperliche Erkrankung hinter diesen Symptomen steht.

Sind die Symptome psychisch bedingt, dann suchen Sie sich psychologische Unterstützung. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, können Heilpraktiker für Psychotherapie die richtigen Ansprechpartner sein, ebenso wie Psychologen und Psychotherapeuten.

Treten sie Ihrer Angst und Depression mutig entgegen.

Sehr Hilfreich kann eine Gesprächspsychotherapie und/oder Hypnotherapie (Hypnosetherapie) sein.

Als zertifizierter Hypnose Master Therapeut unterstütze ich Sie respektvoll und wertschätzend auf diesem Weg- so wie es für Sie gut ist.


Vereinbaren sie einen Kennenlerntermin.

Ich bin gerne für Sie da!

Ihre Margit Schreyer

Heilpraktikerin für Psychotherapie